Hoch hinaus

Die schönsten Klettertouren und Klettersteige in Sexten

01Gipfeltour auf die Rotwandspitze

Leichter Klettersteig auf den Sextner Hausberg
Ausgangsort: Hotel St. Veit (1330 m)
Auf einen Blick: Rotwandwiesen - Rotwandspitze - retour.
Höhenunterschied: 1014 m
Höchste Wegstelle: Gipfelkreuz (2939 m)
Reine Gehzeit: 5 - 6 Stunden
Weglänge: ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit: 5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Die Sextner Rotwand bildet mit dem Elfer einen mächtigen Bergaufbau südlich von Sexten. An den Hängen und im Gipfelbereich Stellungsreste aus dem Ersten Weltkrieg. Der nachfolgend beschriebene Aufstieg ist an heiklen Stellen mit fixen Halteseilen versehen und gilt als leichter Klettersteig. Er verlangt aber trotzdem Trittsicherheit, bedingte Schwindelfreiheit und Bergerfahrung.

Wegbeschreibung: Vom Hotel St. Veit (1330 m) zum Café Kofler, weiter durch die Wiesen zur Talstation der Rotwandwiesen-Seilbahn und mit dieser hinauf zu den Rotwandwiesen (1925 m). Hinter der Rudihütte führt die Markierung 100 bald durch den Wald aufwärts, um die Rotwandköpfe (2477 m) herum und auf der Westseite zu einer Verzweigung. Hier links ab, über steile Abhänge hinauf zu einem grasbewachsenen Rücken mit Blick zur Elfer-Nordwand. Nun wechseln wir auf die Ostseite der Rotwandköpfe, erreichen über Geröll eine Steilstufe und steigen über sie zum Rotwand-Nordkars an. Auf dessen linker Seite nun empor zu einer kleinen Scharte, wo der Steig 15 b vom Burgstall her einmündet. Nun müssen wir einen 20 m hohen Steilabsatz durch Rinnen und über Felsstufen erklettern (fixes Seil, schwierigste Passage des gesamten Aufstieges), um die darüberliegenden Terrassen und das Band zu erreichen, dem wir nach links zu einem Einschnitt folgen. Von dort gehen wir rechts um ein Felsköpfl herum und erreichen das Gipfelkreuz (2939 m; unweit der abweisende, etwas höhere Vinatzerturm); ab Rotwandwiesen 3 - 3 1/2 Stunden. Herrlicher Blick auf die Sextner Dolomiten. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg bis zur Abzweigung des Steiges 15 b. Auf diesem über Geröll zum Burgstall und hinunter zu den Rotwandwiesen; ab Gipfel 2 1/2 Stunden. Mit der Seilbahn schließlich hinab ins Tal. Variante: der Aufstieg kann auch über die Rotwandköpfe erfolgen (Wegmarkierung Nr.100), hier ist ein ca. 8 Meter hohe Eisenleiter zu bewältigen, sonst keine Schwierigkeiten, mündet dann in den vorher beschriebenen Aufstiegsweg. Diese Variante ist landschaftlich schöner, und sollte im Aufstieg genommen werden.

02Alpini-Weg – der berühmte Klettersteig aus dem 1. Weltkrieg

Ausgangsort: Hotel St. Veit (1330 m)
Auf einen Blick: Fischleintal – Zsygmondyhütte – Alpinisteig – Berghotel Tirol
Höhenunterschied: 1200 m
Höchste Wegstelle: Elferscharte (2648m)
Reine Gehzeit: 6-7 Stunden
Weglänge: ca. 12 Kilometer
Schwierigkeit: 5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Dieser Übergang ist einer der Glanzpunkte der Sextner Dolomiten. Im ersten Weltkrieg von der italienischen Gebirgstruppe, den Alpinis, gebaut und später für den touristischen Gebrauch verbessert, sollte man sich nicht von dem harmlos klingenden Namen täuschen lassen. Die Bezeichnung "Alpiniweg" klingt etwas zu harmlos für diesen durch senkrechte Wände und tiefe Schluchten führenden Hochgebirgspfad. Schwindelfreiheit und ein Klettersteigset sind absolut erforderlich.

Wegbeschreibung: Mit dem Bus oder Pkw ins Fischleintal zum Parkplatz. Von dort zur Talschlusshütte und rechts auf dem Weg 103 zur Zsigmondyhütte (2235m). Von der Zsigmondyhütte auf Weg 101/103 etwas abwärts, dann in langer Querung durch die großen Geröllhänge unter der Zwölfer-Nordwand in Richtung Giralba-Joch. Kurz unter dem Joch biegt der Alpini-Weg Nr. 101 links ab. Die Markierungen leiten durch den breiten Sattel, der Hochleist und Hochbrunnerschneide trennt. Es beginnt ein Felsband, welches in einem tiefen schluchtartigen Spalt endet. Nach der Schlucht folgt einfacheres Gelände, aber bald muß man wieder um eine steile, seilgesicherte Wand herum in das Kar des "Äußeren Loches" südlich des Elfers. Durch dieses herum, worauf es etwas harmloser an der Westflanke des Elfers aufwärtsgeht zur Elferscharte (2648m). Von dort haben Sie die schönste Aussicht des ganzen Weges!!! Hier steigen wir über Weg 124 (ziemlich steil und viel Geröll) hinunter ins Fischleintal. Es besteht die Möglichkeit direkt über den Weg 122 zur Talschlusshütte abzusteigen oder über den schöneren 124 er zum Dolomitenhof. Eine weitere Möglichkeit ist den 124er Weg oder auch den unteren 100er Weg zu benützen um auf die Rotwandwiesen zu gelangen und dann mit der Bahn ins Tal zu fahren. So erspart man sich ca. 450 m Abstieg. Die Tour kann auch in umgekehrter Richtung ab Fischleintal oder Rotwandwiesen gemacht werden, indem man zur Elferscharte hochsteigt.
Variante: von der Elferscharte weiter über den 2. Teil des Alpinisteiges zur Sentinellascharte und von dort Abstieg ins Fischleintal oder Rotwandwiesen. Dieser Abschnitt ist erfahrenen Klettersteiggehern vorbehalten und führt über ein schmales und sehr ausgesetztes Felsband.

03Auf den Paternkofel

Ausgangsort: Hotel St. Veit (1330 m)
Auf einen Blick: Fischleintal – Drei Zinnen Hütte - Gamsscharte – Paternkofel und zurück
Höhenunterschied: 1376 m
Höchste Wegstelle: Paternkofel (2746 m)
Reine Gehzeit: 6-7 Stunden
Weglänge: ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit: 5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Dieser elegante Gipfel südöstlich der Dreizinnenhütte, mit langen Gratausläufern ist durch den Gebirgskrieg 1915/17 bekannt geworden: kurz unterhalb der Gipfelplatte fiel der berühmte Bergführer Sepp Innerkofler durch eine feindliche Kugel. Nach der Wiederinstandsetzung alter Kriegssteige und Stollenbauten in letzter Zeit durch Alpini-Soldaten ist der Paternkofel das Ziel erfahrener Klettersteig-Begeher geworden. Trotz der angebrachten Sicherungen ist aber Schwindelfreiheit und Trittsicherheit notwendig.

Wegbeschreibung: Vom Hotel St. Veit mit dem Bus oder Pkw zum Parkplatz ins Fischleintal. Von dort zu Fuß zur Talschlusshütte und dann auf Weg 102 übers Altensteintal hoch zur Dreizinnenhütte. Von der Hütte auf Steigspuren unter dem "Frankfurter Würstl" (beliebter Kletter-Übungsturm) vorbei zum Stolleneingang und in ihm aufwärts. So erlebt man aus dem Inneren des Berges heraus ein einzigartiges Panorama der Sextner Dolomiten. Doch am eindrucksvollsten ist naturgemäß der Blick auf die Drei Zinnen. Kurz nach dem Ausgang eine seilgesicherte steile Stelle, dann eine Rinne mit feinem Schotterbelag hinauf in die Gamsscharte. Von der Südseite der Scharte zuerst etwas links, dann schräg rechts hinauf in eine Rinne (Tritte, Drahtseile). Aus ihr links über ein kurzes ansteigendes Band, dann nach rechts auf Steigspuren über Geröll auf den Gipfel mit Kreuz und Innerkofler-Gedenktafel.

04Auf den Monte Piana - ein berühmter Aussichtsberg mit trauriger Vergangenheit

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Hotel Drei Zinnenblick (1406m)
Auf einen Blick: Höhlensteintal - Pionierweg - Monte Piana - Rinbiancotal - Rienztal
Gehzeiten: Parkplatz - Südgipfel des Monte Piana 2-3 Stunden, Abstieg 1-2 Stunden, Gesamtgehzeit 4-5 Stunden
Anforderungen: mittellange, anspruchsvolle Tour. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich - zum Teil Klettersteig
Höhenunterschied: 950m im An- und Abstieg
Höchste Wegstelle: Monte Piana Südgipfel (2324m)

Sehenswertes: Die großartige Rundumblicke vom Monte Piana; viele bauliche Überreste und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg

Hinweise: Vom Monte Piana Südgipfel Abstiegsmöglichkeit zum nahen Rif. Bosi (2205m) - gesamter Zeitaufwand 3/4 Std. Es besteht auch die Möglichkeit vom Misurinasee mit einem Jeep-Taxi zur Bosi Hütte zu fahren.

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Kontakt

Hotel St. Veit GmbH - Fam. Karadar
Europaweg 16, I-39030 Sexten (BZ)
Hochpustertal - Dolomiten
Südtirol - Italien
Tel. 0039 0474 710390
Fax 0039 0474 710072
MwSt.-Nr. IT01191180213
E-mail: info@ remove-this.hotel-st-veit.com 

 

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