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Die schönsten Klettersteige in …

… Sexten und Umgebung

Die Klettersteige in den Dolomiten sind für Kletterfreunde eine tolle Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Auf verschiedenen Klettertouren können Sie die Bergwelt der Dolomiten rund um Sexten erkunden und an Ihre persönlichen Grenzen gehen.

Holen Sie sich auf den Klettersteigen in den Dolomiten den Adrenalinkick, der fixer Bestandteil in Ihrem Aktivurlaub im Hotel St. Veit sein muss und genießen Sie die verschiedenen Möglichkeiten, in den Dolomiten Klettertouren zu unternehmen.

Sommerprogramm 2016 Alpinschule Sexten - Drei Zinnen (Download PDF)

Gipfeltour auf die Rotwandspitze

Leichter Klettersteig, der auf den Sextner Hausberg führt.

Ausgangsort:Hotel St. Veit (1.330 m)
Auf einen Blick:Rotwandwiesen – Rotwandspitze – retour.
Höhenunterschied:1.014 m
Höchste Wegstelle:Gipfelkreuz (2.939 m)
Reine Gehzeit:5-6 Stunden
Weglänge:ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit:5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Die Sextner Rotwand bildet mit dem Elfer einen mächtigen Bergaufbau südlich von Sexten. An den Hängen und im Gipfelbereich finden sich Stellungsreste aus dem Ersten Weltkrieg. Der nachfolgend beschriebene Aufstieg ist an heiklen Stellen mit fixen Halteseilen versehen und gilt als leichter Klettersteig. Er verlangt aber trotzdem Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung.

Wegbeschreibung: Vom Hotel St. Veit (1.330 m) zum Café Kofler, weiter durch die Wiesen zur Talstation der Rotwandwiesen-Seilbahn und mit dieser hinauf zu den Rotwandwiesen (1.925 m). Hinter der Rudihütte führt die Markierung 100 bald durch den Wald aufwärts, um die Rotwandköpfe (2.477 m) herum und auf der Westseite zu einer Verzweigung. Hier links ab, über steile Abhänge hinauf zu einem grasbewachsenen Rücken mit Blick auf die Elfer-Nordwand. Nun wechseln wir auf die Ostseite der Rotwandköpfe, erreichen über Geröll eine Steilstufe und steigen über sie zum Rotwand-Nordgrat hinauf. Auf dessen linker Seite nun empor zu einer kleinen Scharte, wo der Steig 15 b vom Burgstall her einmündet. Nun müssen wir einen 20 m hohen Steilabsatz durch Rinnen und über Felsstufen erklettern (fixes Seil, schwierigste Passage des gesamten Aufstiegs), um die darüber liegenden Terrassen und das Band zu erreichen, dem wir nach links zu einem Einschnitt folgen. Von dort gehen wir rechts um ein Felsköpfl herum und erreichen das Gipfelkreuz (2.939 m); ab Rotwandwiesen 3-3 ½ Stunden. Herrlicher Blick auf die Sextner Dolomiten. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg bis zur Abzweigung des Steiges 15 b. Auf diesem über Geröll zum Burgstall und hinunter zu den Rotwandwiesen; ab Gipfel 2 ½ Stunden. Mit der Seilbahn schließlich hinab ins Tal.

Variante: Der Aufstieg kann auch über die Rotwandköpfe erfolgen (Wegmarkierung Nr. 100). Hier ist eine ca. 8 m hohe Eisenleiter zu bewältigen, sonst keine schwierigen Streckenabschnitte. Der Steig mündet dann in den vorher beschriebenen Aufstiegsweg. Diese Variante ist landschaftlich schöner und sollte im Aufstieg genommen werden.

Alpiniweg

Der berühmte Klettersteig aus dem Ersten Weltkrieg.

Ausgangsort:Hotel St. Veit (1.330 m)
Auf einen Blick:Fischleintal – Zsigmondyhütte – Alpinisteig – Berghotel Tirol
Höhenunterschied:1.200 m
Höchste Wegstelle:Elferscharte (2.648m)
Reine Gehzeit:6-7 Stunden
Weglänge:ca. 12 Kilometer
Schwierigkeit:5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Dieser Übergang ist einer der Glanzpunkte in den Sextner Dolomiten. Im Ersten Weltkrieg von den italienischen Gebirgsjägern, den Alpini, gebaut und später für den touristischen Gebrauch verbessert, sollte man sich nicht von dem harmlos klingenden Namen täuschen lassen, der einen Hochgebirgspfad bezeichnet, der durch senkrechte Wände und tiefe Schluchten führt. Schwindelfrei zu sein und ein Klettersteigset ist absolut erforderlich.

Wegbeschreibung: Mit dem Bus oder Pkw ins Fischleintal zum Parkplatz. Von dort zur Talschlusshütte und rechts auf dem Weg 103 zur Zsigmondyhütte (2.235m). Von der Zsigmondyhütte auf dem Weg 101/103 etwas abwärts, dann in langer Querung über die großen Geröllhänge unter der Zwölfer-Nordwand in Richtung Giralba-Joch. Kurz unter dem Joch biegt der Alpiniweg Nr. 101 links ab. Die Markierungen leiten durch den breiten Sattel, der Hochleist und Hochbrunnerschneide trennt. Es beginnt ein Felsband, welches in einem tiefen schluchtenartigen Spalt endet. Nach der Schlucht folgt einfacheres Gelände, aber bald muss man wieder um eine steile, seilgesicherte Wand herum in das Kar des „Äußeres Loch" südlich des Elfers. Dieses wird umrundet, worauf man an der etwas harmloseren Westflanke des Elfers aufwärts zur Elferscharte (2.648m) geht. Von dort bietet sich Ihnen die schönste Aussicht der ganzen Tour! Hier steigen wir über Weg 124 (ziemlich steil und viel Geröll) hinunter ins Fischleintal. Es besteht die Möglichkeit, direkt über den Weg 122 zur Talschlusshütte abzusteigen oder über den schöneren Weg Nr. 124 zum Dolomitenhof abzusteigen. Eine weitere Möglichkeit, um auf die Rotwandwiesen zu gelangen und dann mit der Bahn ins Tal zu fahren, ist die Begehung des Wegs Nr. 100 oder 124. So erspart man sich ca. 450 m Abstieg. Die Tour kann auch in umgekehrter Richtung unternommen werden.

Variante: Von der Elferscharte weiter über den 2. Teil des Alpiniwegs zur Sentinellascharte und von dort Abstieg ins Fischleintal oder zu den Rotwandwiesen. Dieser Abschnitt ist erfahrenen Klettersteiggehern vorbehalten und führt über ein schmales und sehr ausgesetztes Felsband.

Paternkofel

Ausgangsort:Hotel St. Veit (1.330 m)
Auf einen Blick:Fischleintal – Dreizinnenhütte – Gamsscharte – Paternkofel – retour
Höhenunterschied:1.376 m
Höchste Wegstelle:Paternkofel (2.746 m)
Reine Gehzeit:6-7 Stunden
Weglänge:ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit:5-Bergschuh-Wanderung

Tipps und besondere Hinweise: Der Paternkofel, dieser elegante Gipfel südöstlich der Dreizinnenhütte mit seinen langen Gratausläufern, ist durch den Gebirgskrieg 1915-17 bekannt geworden. Kurz unterhalb der Gipfelplatte fiel der berühmte Bergführer Sepp Innerkofler durch eine feindliche Kugel. Nach der Wiederinstandsetzung alter Kriegssteige und Stollenbauten durch Alpini-Soldaten ist der Paternkofel ein anspruchsvolles Ziel für erfahrene Klettersteiggeher geworden. Trotz der angebrachten Sicherungen ist es aber notwendig, schwindelfrei und trittsicher zu sein.

Wegbeschreibung: Vom Hotel St. Veit mit dem Bus oder Pkw zum Parkplatz ins Fischleintal. Von dort zu Fuß zur Talschlusshütte und dann auf Weg 102 übers Altensteintal hoch zur Dreizinnenhütte. Von der Hütte auf Steigspuren unter dem „Frankfurter Würstl“ (beliebter Kletter-Übungsturm) vorbei zum Stolleneingang und in ihm aufwärts. So kann man aus dem Inneren des Bergs heraus das einzigartige Panorama der Sextner Dolomiten betrachten. Doch am eindrucksvollsten ist naturgemäß der Blick auf die Drei Zinnen. Kurz nach dem Ausgang gibt es eine seilgesicherte, steile Stelle, dann eine Rinne mit feinem Schotterbelag, die hinauf in die Gamsscharte führt. Von der Südseite der Scharte zuerst etwas links, dann schräg rechts hinauf in eine Rinne (Tritte, Drahtseile). Aus ihr links über ein kurzes, ansteigendes Band, dann nach rechts auf den Steigspuren über Geröll und auf den Gipfel mit Kreuz und Innerkofler-Gedenktafel.

Monte Piana

Ein berühmter Aussichtsberg mit trauriger Vergangenheit.

Ausgangspunkt:Parkplatz beim Hotel Drei-Zinnen-Blick (1.406m)
Auf einen Blick:Höhlensteintal – Pionierweg – Monte Piana – Rinbiancotal – Rienztal
Gehzeiten:Parkplatz – Südgipfel des Monte Piana: 2-3 Stunden, Abstieg 1-2 Stunden; Gesamtgehzeit 4-5 Stunden
Anforderungen:mittellange, anspruchsvolle Tour. Trittsicherheit und schwindelfrei zu sein ist erforderlich.
Höhenunterschied:950 m im An- und Abstieg
Höchste Wegstelle:Monte Piana Südgipfel (2.324m)

Sehenswertes: Der großartige Rundumblick vom Monte Piana; viele bauliche Überreste und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

Hinweise: Vom Südgipfel des Monte Piana gibt es eine Abstiegsmöglichkeit zur nahe gelegenen Bosi-Hütte (2.205m). Der  gesamte Zeitaufwand beträgt eine ¾ Stunde. Es besteht auch die Möglichkeit, vom Misurinasee mit einem Jeep-Taxi zur Bosi-Hütte zu fahren.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen auf einem der Klettersteige in den Dolomiten und viel Erfolg auf Ihren Klettertouren!

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